Mit der passenden Beleuchtung viel Energie im Unternehmen einsparen

Bis zu 70 Prozent Stromkosten lassen sich mit einer passenden LED-Beleuchtungsanlage einsparen. In kaum einem anderen Bereich von Industrie und Gewerbe gibt es so viel Einsparpotenzial in Bezug auf die Stromkosten, das sich so leicht umsetzen lässt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Umrüstung auf eine energieeffiziente Beleuchtungsanlage macht für nahezu alle Unternehmen Sinn, da sie langfristig Kosten spart und aktuell Zuschüsse beantragt werden können.
  • Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden Sanierungen der Beleuchtung bei Bestandsgebäuden gefördert: Für Einzelmaßnahmen liegt der Fördersatz bei 20 Prozent und für die Baubegleitung bei 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
  • Welche Beleuchtung für Ihr Unternehmen infrage kommt, hängt von dem jeweiligen Einsatzgebiet ab.
  • Viele Firmen bieten Komplettangebote an, die von der Beratung über die Planung eines geeigneten Lichtkonzepts bis hin zur Installation und Inbetriebnahme der Beleuchtungsanlage alle wesentlichen Arbeiten einschließen.
  • Verschiedene Finanzierungsmodelle ermöglichen es, hohe Investitionskosten bei einer Beleuchtungssanierung zu umgehen und minimieren Risiken für das Unternehmen.

So gehen Sie vor

  • Lassen Sie sich zunächst ausführlich zu einer neuen Beleuchtung beraten und holen Sie sich Angebote ein. Welche Leuchtmittel eignen sich für Ihre Zwecke am besten und ist eine Umrüstung ohne Probleme möglich?
  • Um die Förderung zu erhalten, ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten (EEE) erforderlich. Bei ihm müssen die technische Projektbeschreibung (TPB) und gegebenenfalls der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) beauftragt werden.
  • Beantragen Sie erst die Förderung, bevor Sie den finalen Auftrag für eine Sanierung vergeben.
  • Je nach Größe des Projekts sollte die Umrüstung von einem spezialisierten Fachbetrieb durchgeführt werden. Kleinere Unternehmen können auch einen Elektriker beauftragen.

Lösungen

ALLGEMEINES

Umrüstung auf energieeffiziente Beleuchtungssysteme

Die Beleuchtung wird nachhaltiger. Nach der EU-Ökodesign-Verordnung greift ab dem 1. September 2023 das Verbot für den Verkauf von T-8-Leuchtstoffröhren und kleineren Halogenlampen. Unternehmen sind daher gezwungen, langfristig auf eine energieeffiziente Beleuchtung umzustellen. Dieser Schritt ist sinnvoll. Denn in kaum einem anderen Bereich von Industrie und Gewerbe gibt es so viel Einsparpotenzial in Bezug auf die Stromkosten wie bei der Beleuchtung. Durch eine passende LED-Beleuchtungsanlage lassen sich zum Teil bis zu 70 Prozent der Stromkosten einsparen. Für maximale Energieeffizienz und Komfort kann die Beleuchtungssteuerung sogar in eine Gebäudeautomatisierung integriert werden – diese ist vergleichbar mit dem Prinzip Smart Home für den Privathaushalt.

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) stellt die deutsche Bundesregierung Fördermittel bereit, um Unternehmen beim Umstieg auf eine energieeffiziente Beleuchtung zu unterstützen. Für Einzelmaßnahmen liegt der Fördersatz bei 20 Prozent der anfallenden Kosten und für die Fachplanung beziehungsweise Baubegleitung gibt es einen Fördersatz von 50 Prozent. Der Förderantrag kann mithilfe eines Energie-Effizienz-Experten (EEE) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

Für Unternehmen empfiehlt es sich, möglichst zeitnah umzurüsten. Denn durch die Fördermittel und das Einsparpotenzial, das sich aus einer energieeffizienten Beleuchtung ergibt, können sich die Anschaffungskosten oftmals bereits nach wenigen Jahren amortisieren. Auch in Anbetracht der steigenden Energiepreise lohnt sich ein Umstieg schon jetzt. 

Argumente für die Umrüstung auf eine energieeffiziente Beleuchtung

  • Fördersätze für Einzelmaßnahmen und Fachplanung

  • Senkung der Stromkosten

  • Reduzierung der CO₂-Emissionen

  • Der Austausch von ineffizienten Lampen ist bald unumgänglich. Je eher er erfolgt, desto schneller rentiert sich die neue Anlage.


EINSATZBEREICHE

Anwendungsbeispiele: Wo werden LEDs in Unternehmen eingesetzt?

Besonders bei Unternehmen mit großen zu beleuchtenden Flächen zahlt sich eine energieeffiziente, sichere und robuste Beleuchtung aus. So wird vor allem in der Industrie oft über den gesamten Tag und die ganze Woche gearbeitet und produziert. Dafür braucht es Licht und somit Energie. Dank des technischen Fortschritts ist die Leuchtdiode, kurz LED, mittlerweile hocheffizient und vielseitig einsetzbar und daher für eine Industriebeleuchtung hervorragend geeignet.

Um die Vorteile moderner LED-Beleuchtung voll auszuschöpfen, kann sie mit intelligenten Steuerungssystemen, wie zum Beispiel digitalen Zeitschaltuhren oder Präsenz- und Bewegungsmeldern, kombiniert oder in eine Gebäudeautomatisierung integriert werden. Je nach Einsatzgebiet variieren die Anforderungen an Beleuchtungslösungen – drei Beispiele:  

Industriehallenbeleuchtung und Hallenbeleuchtung

In Industriehallen gibt es meist gar keine oder nur kleine Fenster, die entsprechend wenig Tageslicht hereinlassen. Für eine optimale Ausleuchtung weitläufiger Produktions- oder Lagerhallen bieten sich zum Beispiel Hallenreflektorleuchten oder Lichtbandsysteme an. Beide liefern eine gleichmäßige Lichtverteilung und können in der gewünschten Beleuchtungsstärke reguliert werden. Für Industriehallen, in denen gearbeitet wird, empfehlen sich außerdem sogenannte „Human Centric Lighting“-Lichtkonzepte (HCL). Darunter versteht man dynamische Lichtsysteme, die den täglichen Biorhythmus des Menschen über eine sich verändernde Lichtstärke unterstützen.

Bürobeleuchtung

Die richtige Bürobeleuchtung fördert die Konzentrationsfähigkeit und damit auch die Produktivität von Mitarbeitenden. Bei der Auswahl der passenden Arbeitsleuchten in Büroräumen muss der UGR-Wert 19 eingehalten werden. UGR steht für „Unified Glare Rating“ und gewährleistet eine blendfreie Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz. Zudem sollten die Farbe und Temperatur der Bürobeleuchtung nach den jeweiligen Anforderungen ausgerichtet sein. In der Regel eignen sich wärmere Lichttemperaturen besser zum Entspannen, während LED-Lichter mit kaltweißer oder tagesweißer Farbe die Konzentration fördern. Intelligente Lichtmanagementsysteme können zudem dabei helfen, die Beleuchtung nach Bedarf, Anwesenheit und Tageszeit zu steuern.

Fassadenbeleuchtung

Mit der Beleuchtung von Fassaden lassen sich Gebäude, Säulen, architektonische Besonderheiten oder Werbemaßnahmen gezielt in Szene setzen. Dafür eignen sich Streiflichtwandfluter oder bei der Beleuchtung einzelner Objekte auch LED-Strahler. Um die Beleuchtung im Außenbereich zu festgelegten Zeiten einschalten zu können, können Sie diese mit einer Zeitsteuerung kombinieren. Lichter im Außenbereich sollten zudem wetterfest sein. Für Außenbereiche ist die Wahl von Lampen mit der Schutzart IP 65 ratsam, da sie als vollständig witterungsbeständig gelten.


KOSTEN

Welche Kosten sind mit einer Umrüstung verbunden?

Die Kosten für eine Beleuchtungssanierung variieren und hängen vor allem von der Größe der zu beleuchtenden Fläche und der Wahl der Leuchtmittel ab. Entscheidend ist außerdem, welche Maßnahmen für die Umrüstung notwendig sind. Müssen nur einzelne Leuchtmittel ausgetauscht werden oder soll eine neue Beleuchtungsanlage angebracht und installiert werden? In diesem Fall fallen gegebenenfalls zusätzliche Kosten für eine Demontage und Entsorgung der alten Anlage an. Weitere Kosten können beispielsweise durch ergänzende Systeme zur intelligenten Lichtsteuerung entstehen. Um die Kosten bereits im Vorfeld zu ermitteln, bieten viele Licht-Dienstleister eine erste Kostenaufstellung und Amortisationsrechnung für eine neue LED-Beleuchtungsanlage an.

Obwohl LEDs in der Regel teurer sind als herkömmliche Leuchtmittel, lohnt sich die Umrüstung. Das gilt umso mehr, je größer der Betrieb ist. Das haben Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Ressourceneffizienz und Energiestrategie IREES gezeigt.

Durch die hohe Energieeffizienz, die lange Lebensdauer und den geringen Wartungsaufwand von LEDs können Unternehmen ihre Stromkosten um bis zu 70 Prozent reduzieren. Dadurch rechnet sich eine Anlage in den meisten Fällen bereits nach ein bis drei Jahren. Zudem gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle wie Contracting, Mietkauf oder Leasing, mit denen Sie hohe Investitionen vermeiden können.


FÖRDERUNG & ZUSCHÜSSE

Welche Förderungen und Zuschüsse gibt es?

Unter der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bündelt der Bund verschiedene Förderangebote für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Darunter fällt auch die Förderung energieeffizienter Beleuchtungssysteme. Gefördert werden Bestandsgebäude (Nichtwohngebäude) von Unternehmen, Freiberuflern, Kommunen, Verbänden und gemeinnützigen Organisationen.

Förderfähige Ausgaben und Fördersätze

  • Der Fördersatz beträgt pauschal 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Darunter fallen neben der Beleuchtung auch intelligente Systeme zur Lichtsteuerung sowie die Beratung, Planung, Installation und Inbetriebnahme der Anlage. Auch der Austausch der Elektrik, die Demontage der alten Beleuchtung sowie weitere für die Sanierung notwendigen Maßnahmen zählen dazu. Dabei sind die förderfähigen Ausgaben gedeckelt auf jährlich 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche und insgesamt auf jährlich maximal 15 Millionen Euro.

Hinweis: Das Nachrüsten der bestehenden Anlage (Retrofit) und Ersatzlampen sind nicht förderfähig. Ebenso ist die Beleuchtung im Außenbereich für gewerbliche Bestandsgebäude (Nichtwohngebäude) von der Förderung ausgeschlossen.

  • Gefördert werden außerdem die energetische Fachplanung und Baubegleitung der Beleuchtungssanierung mit 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. In diesem Fall sind die jährlichen förderfähigen Ausgaben auf 5 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche gedeckelt und insgesamt auf jährlich maximal 20.000 Euro pro Zuwendungsbescheid.

  • iSFP-Bonus: Bei der Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme, die Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ist, ist ein zusätzlicher Förderbonus von fünf Prozent möglich.

VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE FÖRDERUNG
  • Bestätigung eines Energieeffizienz-Experten

  • Rechnungen und Nachweise über die geleisteten Zahlungen

  • Herstellungsnachweise zu den Produktmerkmalen (siehe Anforderungen an Systemlichtausbeute und Lichtstromerhalt)

  • 140 Lumen je Watt bei LED-Lichtbandleuchten

  • 120 Lumen je Watt bei allen anderen Beleuchtungssystemen

  • Für LED-Leuchten ≥ 80 Prozent (L80) bei 50.000 Betriebsstunden

  • Für alle anderen Beleuchtungstypen größer oder gleich 90 Prozent bei 16.000 Betriebsstunden

Das Förderangebot für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden endet voraussichtlich mit Ablauf des 31. Dezember 2030.

BEISPIELE

Beleuchtungssanierung: Wie gehen Unternehmen vor?

  • Im ersten Schritt sollten sich Unternehmen Angebote für die geplanten Maßnahmen von Fachunternehmen einholen. Viele Licht-Dienstleister bieten Komplettpakete an: von einer ersten Bedarfsanalyse über die Erstellung eines Beleuchtungskonzepts bis hin zur Installierung und Wartung der neuen Anlage.

    Wichtig: Vor der Antragstellung auf Förderung darf noch kein Auftrag vergeben werden. Das würde als vorzeitiger Maßnahmenbeginn gewertet werden. Eine Förderung wäre somit ausgeschlossen.

  • Für den Erhalt der Förderung ist es außerdem vorgeschrieben, dass Sie einen Energieeffizienz-Experten einbinden. Dieser erstellt eine sogenannte technische Projektbeschreibung (TBP), in der die zu beantragenden Maßnahmen von ihm erläutert werden. Sie wird für den späteren Antrag benötigt. Über den Energieeffizienz-Experten kann auch der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) für den zusätzlichen Bonus beauftragt werden. Einige Fachbetriebe bieten bereits die Dienste eines solchen Experten an. Antragsteller können ihn jedoch auch unabhängig beauftragen.

    Tipp: Hier finden Sie qualifizierte Energieeffizienz-Experten in Ihrer Region.

  • Haben Sie alle Unterlagen des Energieeffizienz-Experten sowie die Herstellungsnachweise zu den Produktmerkmalen zusammen, können Sie den Antrag online bei dem BAFA stellen. Nach Prüfung des Antrags und im Falle eines positiven Bescheids wird darin die Höhe der maximalen Zuwendung festgelegt. Das BAFA empfiehlt, mit der Auftragsvergabe bis zum Erhalt des Zuwendungsbescheides zu warten und erst dann mit den Arbeiten zu beginnen.

  • Sind alle Sanierungsmaßnahmen fertiggestellt, können Sie alle Rechnungen bei dem BAFA einreichen. Stimmen die Unterlagen, werden die Zuschüsse ausgezahlt.


FRAGEN & ANTWORTEN

LED-Lampen sind zwar teurer in der Anschaffung als Halogenlampen, doch abgesehen davon sprechen alle wesentlichen Eigenschaften für LEDs. Denn diese sind nicht nur energieeffizient, vielseitig einsetzbar und bieten eine optimale Lichtqualität. Sie haben auch eine lange Arbeitsdauer von bis zu 50.000 Stunden. Zum Vergleich: Halogenlampen erreichen nur eine Arbeitsdauer von bis zu 2.000 Stunden. Dadurch sind LEDs wesentlich langlebiger und zudem auch weniger wartungsintensiv, was wiederum die Kosten der Instandhaltung reduziert. Hinzu kommt, dass LEDs nur eine geringe Wärmeentwicklung aufweisen. Denn im Gegensatz zu Halogenlampen kann die Wärme bei der LED-Leuchte sehr gut durch den Kühlkörper kompensiert werden. Am Ende rechnet sich der Kauf einer LED –  trotz höherer Anschaffungskosten.

Alle Vorteile von LEDs im Überblick:

  • Hohe Energieeffizienz

  • Optimale Lichtqualität

  • Lange Arbeitszeit: bis zu 50.000 Stunden

  • Geringe Wärmeentwicklung

  • Kein Quecksilber enthalten

  • Große Farbauswahl

  • Sofortige Helligkeit

  • Vielseitig einsetzbar

Eine Halogenleuchte kann grundsätzlich durch eine LED ersetzt werden. Denn für alle vorhandenen Fassungen gibt es passende LED-Leuchten. Beim Austausch ist jedoch auf die richtige Spannung zu achten. Es gibt zwei Leuchten-Ausführungen: Hochvoltleuchten, die mit einer Spannung von 230 Volt betrieben werden, und Niedervoltleuchten, die größtenteils mit einer Spannung von 12 Volt funktionieren. Der Austausch von Hochvolt-Halogenlampen zu LEDs ist in der Regel unproblematisch. Bei Halogenlampen, die mit Niedervolt betrieben werden, sollte zunächst ein Fachmann überprüfen, welcher Trafo verbaut ist und ob dieser für LEDs geeignet ist. Grundsätzlich gilt: Möchten Sie eine Halogenleuchte durch eine LED ersetzen, sollte die zuvor verwendete Spannung beibehalten oder entsprechend angepasst werden.

Um herauszufinden, ob eine Umrüstung auf eine energieeffiziente Beleuchtungsanlage ohne Weiteres möglich ist, sollten Unternehmen zunächst eine Machbarkeitsprüfung durchführen lassen. Dabei prüfen Techniker die alte Anlage nach technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Aspekten. Je nach Stand der alten Anlage müssen womöglich nicht alle Leuchten gewechselt werden. Auch hierbei hilft die Einschätzung der Experten.

Bei der Umrüstung gibt es dann zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, die alten energieeffizienten Leuchtmittel gegen stromsparende LEDs auszutauschen. Die zweite ist, die komplette Lampe gegen eine neue mit integrierten LEDs zu wechseln. Zudem macht es vielleicht Sinn, die neue Beleuchtung mit einer Gebäudesystemsteuerung zu kombinieren. Auch diese Möglichkeit wird von Technikern geprüft.

  • Abstrahlwinkel

    Die Größe des Lichtkegels einer Lampe hängt von ihrem Abstrahlwinkel ab. Je nach Abstand zwischen Lampe und Boden beziehungsweise dem zu beleuchtenden Objekt variiert die Größe des Lichtkegels. LED-Lampen sind sogar mit verschiedenen Abstrahlwinkeln zwischen 8 und 360 Grad erhältlich.

  • Lichtdimmung

    Anders als Glüh- oder Halogenlampen sind LEDs nicht grundlegend dimmbar. Ausschließlich die als dimmbar gekennzeichneten LEDs lassen sich in ihrer Lichtintensität regulieren. Außerdem ist die Schnittstelle zwischen Dimmer und LED-Lampe nicht genormt, weshalb nicht jede dimmbare LED-Lampe mit jedem Dimmer funktioniert.

  • Helligkeit und Lichtfarbe

    Die Helligkeit einer LED, der sogenannte Lichtstrom, wird in Lumen (ln) angegeben. Je höher der Lumenwert, desto heller das Licht. Die Farbtemperatur, also die Lichtfarbe, wird hingegen in Kelvin (K) gemessen. Hierbei gilt: Je niedriger der Wert in Kelvin, desto wärmer die Farbe. Das Spektrum reicht von Kaltweiß (ca. 6000 K) über Neutralweiß (ca. 4000 K) bis hin zu Warmweiß (ca. 2700 K).